Quelle: www.osthessen-zeitung.de

Johannesberg (pf) – Das war mal ein gelungener Auftakt in die neue Saison: Die American Footballer der Fulda Saints sind mit einem klaren Heimsieg in die Regionalliga Mitte gestartet – das 44:22 (8:0, 14:0, 16:8, 6:14) gegen die Marburg Mercenaries war sogar deutlicher, als es der Endstand vermuten ließ.

Fotos: Manfred Völler

Zwar war auch noch etwas Sand im Getriebe – das sei zum Auftakt in die Runde aber normal und besorgte keinen bei den Fulda Saints, schon gar nicht General Manager Frank Zinkand-Schreiner: „Es war bestes Wetter, wir hatten 400 Zuschauer in Johannesberg und haben den ersten Sieg“, war er rundum zufrieden.

Die Saints brauchten den ersten Drive, um in ihren Rhythmus zu kommen, „das ist aber völlig normal“, sagte Zinkand-Schreiner. Danach lief die Offense etwas besser, vor allem aber die Defense trumpfte richtig auf: 22:0 stand es zur Halbzeitpause, danach zu einem Zeitpunkt sogar 38:0, ehe Marburg zu ein paar Scores kam. Die Fuldaer packten schon in der ersten Hälfte einmal die Trickkiste aus und legten einen erfolgreichen Onside Kick hin, um nach eigenem Punktgewinn wieder in Ballbesitz zu kommen. „Wir wollten ja unsere Führung ausbauen“, strahlte der GM, und die Mannschaft zeigte, dass sich das Training gelohnt hatte.

Offensiv gab es noch das eine oder andere Abstimmungsproblem, das bemängelte auch der neue Quarterback Kolton Richards nach Spielende – doch auch hier wiegelte der General Manager ab: „Das lässt sich alles im Training verbessern“. Auch die „Local Heroes“ lieferten ab: Wide Receiver Noah Wess zeigte ein paar starke Returns und fing kritische Bälle, sein Bruder Leon war in der Defense stark unterwegs und pflückte eine Interception von Marburg herunter.

„Marburg hat versucht, dagegenzuhalten, sie haben aber in der Offensive gegen unsere Defense wenig Lösungen gefunden“, war Zinkand-Schreiner stolz: „Das spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Wir können unterm Strich zufrieden mit dem Auftakt sein“. Die 400 Fans machten den Sportplatz in Johannesberg wieder zum Tollhaus: Mit Trommeln oder gefärbten Haaren zeigten sie ihren Support. Der erste Sieg war fix – nun geht es Schlag auf Schlag weiter, kommende Woche mit dem ersten Auswärtsspiel in Kassel.

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Von Alexander Peer / Administrator am Mai 03, 2026

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